ABFALL-SERVICE

Informationen zu Müllbehältern und Abfuhrterminen

Wenn die Tonne stinkt

Insbesondere in sommerlichen Hitzeperioden können in der Restmülltonne oder Biotonne unangenehme Gerüche und Maden auftreten. Folgende Tipps und Tricks helfen, die Mülltonnen auch an heißen Tagen weitgehend geruchs- und madenfrei zu halten.

Müllabfuhr in den Sommermonaten

Die Müll;- und Sperrmüllabfuhr startet in den Sommermonaten Mai bis September – wie bereits im Abfallkalender vermerkt - morgens bereits um 6.30 Uhr.

Wohin mit vom Buchsbaumzünsler befallenen Pflanzen?

Mit Buchsbaumzünsler befallene Pflanzen können in der Biotonne entsorgt werden.

Der Buchsbaumzünsler richtet wieder große Schäden an. Die grünen schwarzgepunkteten Raupen des Schmetterlings fressen Blätter und Rinde des Buchsbaumes. Befallene Buchsbäume sehen aus wie verdorrt oder sind von einem Gespinst durchzogen. Oftmals sind diese Buchsbäume nicht zu retten und müssen entsorgt werden. Damit die Raupenart sich nicht weiter verbreitet, ist die richtige Entsorgung wichtig.

Auf keinen Fall dürfen befallene Pflanzen auf den Kompost. Von dort aus verbreitet sich der Schädling weiter.

Befallene und kranke Pflanzen können in der Biotonne entsorgt werden. Der Inhalt der Biotonne wird in einer Biogasanlage behandelt. Im Vergärungsprozess werden so hohe Temperaturen erreicht, dass alle Schädlinge (inklusive des Buchsbaumzünslers) zuverlässig abgetötet werden.

Ebenfalls ist die Entsorgung von befallenen Pflanzen an den  Recyclinghöfen möglich. Die dort gesammelten Grünabfälle werden in der gleichen Biogasanlage behandelt.

Weitere Informationen:

https://www.landwirtschaftskammer.de

http://www.buchsbaumzuensler.net/

 

 

Projekt Find it use it

Projektziel ist, den Müll besser zu sortieren, um mehr wiederverwerten zu können. Westfälische Hochschule kooperiert mit der BEST.

„Find it – Use it“ steht für die Entwicklung ortsnaher Verbundsysteme zur Schließung von Stoffkreisläufen aus Siedlungsabfall mittels Weiterentwicklung der Sammelsysteme und Integration in die notwendigen Verwertungsverfahren. Die Steigerung von Verwertungsquoten durch die Erhöhung des Erfassungsgrades und Verbesserung der Sortenreinheit der Stoffströme aus der Siedlungsabfallerfassung wird eruiert, validiert und im Rahmen von Pilotprojekten erprobt. Die an der Westfälischen Hochschule entwickelten Lösungen bürgernaher Abfallsammelstrategien werden an den Daten und Erfahrungen des Projektpartners, der BEST AöR, gespiegelt und erprobt.

Neben technischen Aspekten werden die für die Erfüllung der gesetzlichen Entsorgungspflicht, wie auch die Optimierung der Wertstoffvermarktung notwendigen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Im Ergebnis entstehen umsetzungsnahe Lösungen und Dienstleistungsprodukte, die über bestehende Unternehmen in der Abfallwirtschaft, aber auch beispielsweise über Spin Offs aus dem Hochschulumfeld in einem weiteren Schritt realisiert werden können. Die Westfälische Hochschule entwickelt somit anwendungsnahe Lösungen zur Schließung von Stoffkreisläufen im komplexen Bereich der Siedlungsabfallwirtschaft in verschiedenen Regionen.