ABFALL-SERVICE

Informationen zu Müllbehältern und Abfuhrterminen

Verschiebung der Müllabfuhr in der 21 KW

Wie auch im Abfallkalender 2018 vermerkt, verschiebt sich aufgrund des Feiertages am 21. Mai 2018
die Abfuhr der Mülltonnen (grau, braun, gelb und blau) um einen Tag nach hinten. Zur Pressemitteilung

Neue Wege der Mülltrennung

Projekt Find it use it: Gemeinsam mit der Westfälischen Hochschule wird eine neue Art der Mülltrennung in Bottroper Gebieten getestet. In einem Dreimonatszeitraum sollen 600 Bottroper Haushalte nun anders sortieren. Bis Ende Juni werfen sie ihren Müll nicht mehr in gesonderte Tonnen sondern in farbige Beutel und diese werden in einer Tonne entsorgt, die dann nach Bedarf geleert wird.

Nach zwei Monaten wird die Westfälische Hochschule überprüfen, ob der Müll „sortenreiner“ geworden ist. Dafür öffnen sie die Säcke dann auf dem Recyclinghof Donnerberg. Zudem erhoffen sich die Forscher durch die passgenauen Abfuhrtermine eine CO -Ersparnis.

 

Wie lässt sich mehr aus dem Müll herausholen? So lässt sich das Ziel des Pilotprojekts kurz zusammenfassen, denn noch immer landen Wertstoffe, die gut nutzbar wären, im Restmüll und werden verbrannt.

Hier erfahren Sie mehr zum Find it use it….

Bottrop und BEST AöR sagen Danke

 

„Bottrop putzt“ trotzt Wintereinbruch – das gab es seit 2003 noch nie.

Trotz der widrigen Verhältnisse packten an diesem Wochenende rund 2.500 Teilnehmer in über 100 Gruppen beim stattfindenden Frühjahrsputz tatkräftig mit an, um für mehr Sauberkeit in unserer Stadt zu sorgen. Die Teilnehmer fragten sich allerdings, ob es nicht lieber „Winterputz“ statt „Frühjahrsputz“ hätte lauten müssen, denn anstatt herauskommender Pflanzen waren Schneeflocken als Putzbegleiter angesagt.

Dennoch wurden insgesamt bei der Aufräumaktion 12,7 Tonnen Abfall eingesammelt.

„Unser herzlicher Dank und größter Respekt gilt allen ehrenamtlichen Helfern, die sich auch vom Schnee und eisigem Wind nicht haben abhalten lassen und trotz der eisigen Kälte, Bottrop sauber gemacht haben.“

 

 

Projekt Find it use it

Projektziel ist, den Müll besser zu sortieren, um mehr wiederverwerten zu können. Westfälische Hochschule kooperiert mit der BEST.

„Find it – Use it“ steht für die Entwicklung ortsnaher Verbundsysteme zur Schließung von Stoffkreisläufen aus Siedlungsabfall mittels Weiterentwicklung der Sammelsysteme und Integration in die notwendigen Verwertungsverfahren. Die Steigerung von Verwertungsquoten durch die Erhöhung des Erfassungsgrades und Verbesserung der Sortenreinheit der Stoffströme aus der Siedlungsabfallerfassung wird eruiert, validiert und im Rahmen von Pilotprojekten erprobt. Die an der Westfälischen Hochschule entwickelten Lösungen bürgernaher Abfallsammelstrategien werden an den Daten und Erfahrungen des Projektpartners, der BEST AöR, gespiegelt und erprobt.

Neben technischen Aspekten werden die für die Erfüllung der gesetzlichen Entsorgungspflicht, wie auch die Optimierung der Wertstoffvermarktung notwendigen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Im Ergebnis entstehen umsetzungsnahe Lösungen und Dienstleistungsprodukte, die über bestehende Unternehmen in der Abfallwirtschaft, aber auch beispielsweise über Spin Offs aus dem Hochschulumfeld in einem weiteren Schritt realisiert werden können. Die Westfälische Hochschule entwickelt somit anwendungsnahe Lösungen zur Schließung von Stoffkreisläufen im komplexen Bereich der Siedlungsabfallwirtschaft in verschiedenen Regionen.

Mit Plakaten gegen die Müllsünder

Die BEST AöR startet eine Plakatkampagne gegen „wilde Müllkippen“ - mit großformatigen Citylightpostern im gesamten Stadtgebiet und soll Müllsünder zum Nachdenken anregen.

Dabei ist immer ein kleiner „Schmunzler“ parat – doch ist bereits der zweite Gedanke pures Entsetzen über das Wegwerfverhalten. Entstanden sind die verschiedenen Motive leider aus echten Meldungen, die über die BEST APP gemeldet worden sind. Ist es einfach nur achtloses Verhalten unserer Mitmenschen, die Gegenstände aus Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit, mangelndem Verantwortungsbewusstsein oder schlichtem Unwissen wegzuwerfen? Die BEST AöR ist ratlos … aber gibt nicht auf! Das Wegwerfen von Gegenständen führt dabei nicht nur zur Verschmutzung der Natur und Gefährdung von Mensch und Tier sondern prägt auch oft eine soziale Abspaltung einzelner Stadtteile (Schmuddelstadtteile). Zusätzlich kostet die Beseitigung von wilden Müllablagerungen Gelder, die der Gebührenzahler trägt. Wilde Müllkippen und Dreckecken müssen nicht sein. Sie verschandeln das Stadtbild und gefährden Mensch und Umwelt.

Dabei geht es doch viel einfacher und oftmals sogar kostenlos. Die Gegenstände könnten sogar zumeist kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr an den Recyclinghöfen der BEST AöR abgegeben werden.

Wer erwischt wird, muss mit Geldbußen rechnen.

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