Bioabfall

Das Geschirr vom Mittagessen ist abgeräumt. Die Kartoffelschalen, der Rest vom Blumenkohl, die welken Salatblätter und Obstreste wandern aber nicht in die Mülltonne. Sie kommen natürlich in die Biotonne oder, noch besser, auf den eigenen Kompost im Garten.

Rund 40 Prozent des Restmülls bestehen aus Küchen- und Gartenabfällen. Diese getrennt zu erfassen, ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch finanziell vorteilhaft für die BürgerInnen.

Denn wer die Biotonne nutzt oder selbst kompostiert, kann das Volumen der Restmülltonne um zehn Liter pro Person und Woche reduzieren.

Die Abfuhr der Biotonne erfolgt in der Regel wöchentlich. Nur in den Monaten Januar, Februar und Dezember findet die Abfuhr alle 14 Tage in den geraden Kalenderwochen statt.

Biotonnen können in den Größen 120 l und 240 l geliefert werden.
 
Beantragen Sie Ihre Biotonne schriftlich oder per E-Mail bei der BEST, Mozartstr. 2, 46240 Bottrop. Fragen hierzu beantworten wir gerne unter Telefon: 0 20 41/79 69-13.


Tipps für den Umgang mit der Biotonne

  • Reinigen Sie Vorsortiergefäße regelmäßig und stellen Sie sie nicht vor Heizungen ab
  • Packen Sie die Lebensmittelreste ein, bevor sie in die Biotonne geworfen werden. Dazu eignet sich ein Stück Küchenkrepp oder Zeitungspapier.
  • Lassen Sie Tee- und Kaffeefilter gut abtropfen.
  • Stellen Sie die Biotonne möglichst in den Schatten außerhalb des Hauses, um die Temperatur innerhalb des Gefäßes gering zu halten.

 

Noch ein Tipp gegen Maden

Fliegen und Maden werden durch zu viel Feuchtigkeit in der Biotonne angelockt. Legen Sie Zeitungspapier oder Küchenkrepp in die Biotonne, das die Feuchtigkeit aufsaugt. Auch Gesteinsmehl oder Tonmehl in geringen Mengen binden Geruch und Feuchtigkeit.

Das gehört in die Biotonne
Kartoffelschalen
Eierschalen
Obst
Gemüseabfälle
Kaffeesatz und -fliter
Teebeutel
Brotreste
Laub, Rasenschnitt
Gartenabfälle
Blumen, Pflanzen


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